Raus an die frische Luft Damit der Schacht mal durchatmen kann.

Die Landesbauordnungen (LBO) schreiben Rauchabzugsöffnungen in Aufzugschächten vor, damit im Brandfall oder bei übermäßiger Hitze die Luft nach außen entweichen kann. Permanentöffnungen im Schachtkopf führen jedoch aufgrund des Kamineffekts zu erheblichen Wärmeverlusten im Gebäude, da auch dann Luft entweicht, wenn kein Rauch oder keine übermäßig warme Luft abgeführt werden muss. Ein hoher und vor allem unnötiger Energieverlust ist die Folge. Dies gilt es, aus finanziellen ebenso wie aus Gründen des Umweltschutzes, zu vermeiden.

Die bedarfsgesteuerte Schachtentrauchung von WEYMANN AUFZÜGE bringt frischen Wind in Ihren Schacht und entlässt nur im Notfall verbrauchte, rauchige oder zu warme Luft in die Freiheit.

Schachtentrauchung Wir haben was gegen dicke Luft.

Die kontrollierte Schachtentrauchung von WEYMANN AUFZÜGE besteht aus einem Jalousieklappen-System, das bei normaler Luft im Schacht (kein Rauch und keine übermäßige Hitze) geschlossen bleibt und nur im Notfall seine Klappen öffnet. Über Thermostate und Rauchmelder wird der Schacht dauerhaft überwacht. Steigt die Temperatur über 35°C oder sinkt der Sauerstoffgehalt der Luft durch zuviel Rauch erheblich ab, öffnen sich die Klappen so lange, bis sich die Werte wieder normalisiert haben. Im Brandfall führt der Aufzug sodann eine Brandfahrt durch und steuert eine vorher definierte Haltestelle an, um Fahrgäste sicher in die Zieletage zu bringen.

Zusätzlich zu Thermostaten und Rauchmeldern können auch zeitgesteuerte Lüftungen durchgeführt werden. In vorher festgelegten Intervallen werden dann die Klappen zum Lüften geöffnet. Ein Feuchtigkeitssensor kann zudem die Schimmelpilzbildung im Schacht verhindern, Wird die Luft zu feucht, öffnen sich automatsich die Klappen und Frischluft dringt in den Schacht. Eine kontrollierte Schachtentrauchung mindert letzlich auch Pfeiffgeräusche im Treppenhaus, da durch die überwiegend geschlossenen Lamellen keine Zugluft mehr entstehen kann – ein Plus vor allem in Punkto Reinigungsaufwand, da weniger Staub und Schmutz in den Schacht gelangt.

Nachteil: Permanente Schachtentrauchung

  • Energie- und Wärmeverluste hoch aufgrund permanenten Luftaustauschs
  • Kamineffekt sorgt für Zugluft im Treppenhaus und damit für Pfeifgeräusche
  • Staub- und Schmutzpartikel im Schacht sorgen für höheren Reinigungsaufwand
  • Schimmelpilzbildung aufgrund dauerhaft hoher Luftfeuchtigkeit

Vorteil: Kontrollierte Schachtentrauchung

  • Rauch- und Wärmeabfuhr nur unter bestimmten Bedingungen gegeben
  • Wärme- und Energieverluste gering, positiv somit auch für die Umwelt
  • Schimmelpilzbildung kann verhindert werden
  • Zugluft und damit Pfeifgeräusche reduzieren sich deutlich
  • Reinigungsintervalle durch ausbleibende Zugluft länger, da Staub und Schmutz nicht mehr dauerhaft in den Schacht gepustet werden
  • Verbesserung des Wohlfühlklimas auch im Aufzug

Alle Daten auf einen Blick Einfach gut informiert.